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Sollten Juden Christen werden?

Beginn Datum
20.05.19
Beginn Uhrzeit
14:00 Uhr
Ende
21.05.19, 16:00 Uhr
Veranstalter
Pastoralkolleg Meißen
Ort
Klosterhof Meißen
Kategorie
Thematisches Kolleg
Info
Die Klärung ihres Verhältnisses zum Volk Israel bzw. zum Judentum hat die Kirche seit ihrem Bestehen beschäftigt. Vor allem nach 1945 wurde endgültig deutlich, dass “die Beziehung zwischen Christen und Juden zu den fundamentalen Themen der christlichen Existenz gehört“ (EKD, 2001). Die Erkenntnis eigener Schuld ließ auch theologische Positionen fraglich werden, die lange mit Selbstverständlichkeit vertreten worden waren.
Auch heute sind noch nicht alle theologischen Fragen rund um das Verhältnis von Juden und Christen unstrittig - vor allem jene, die mit dem christlichen Bekenntnis zu Jesus von Nazaret als dem Messias zusammenhängen. Ergibt sich daraus nicht der Auftrag, allen Menschen, auch den Juden, das Evangelium zu verkünden? Deuten nicht auch die Gemeinden der „Messianischen Juden“ darauf  hin? Oder weisen die theologische Argumentation des Paulus im Brief an die Römer und das Neue Testament insgesamt einen anderen Weg - den einer dialogischen Beziehung zwischen der Kirche Jesu Christi und Israel als dem bleibend erwählten Volk?
Wir laden ein zum Austausch über diese ebenso theologisch grundsätzlichen wie für die Sendung der Kirche wesentlichen Fragen.
Leitung: Pfarrerin Dorothee Lücke, Chemnitz; Pfarrerin Langner-Stephan, Leipzig; Dr. Heiko Franke, Meißen
Referenten: Dr. Andreas Goetze, Berlin, Dr. Peter Hirschberg, Bayreuth, Dr. Stefanie Pfister, Münster, Dr. Ruth Röcher, Chemnitz u.a.
Kosten: 25.-€
Anmeldung bis 8. April 2019
Kooperation mit dem Ev. Forum Chemnitz, der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft Leipzig und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e.V. Studientag